Album 2010
|
DIE SCHÖNSTE SEEREISE DER WELT - MIT HURTIGRUTEN UNTERWEGS: Am 26. August war fast ein Jahr der Planung und Vorfreude vorbei und endlich ging es los, auf nach Norwegen. Es sollte eine kombinierte Bahn- und Schiffsreise werden, immer schön im Wechsel.
Von Hannover fuhren wir mit dem ICE über Hamburg nach Kiel; dort gingen wir noch am selben Tag an Bord der COLOR FANTASY (Foto links). Bei inzwischen sonnigem Wetter fuhren wir durch die "Dänische Südsee" immer in Richtung Norden. Auf so einem riesigen Schiff gibt es genug zu sehen, ab und an etwas zu essen und irgendwann ging's in die Kojen. Am nächsten Morgen erreichten wir Oslo. Dort hatten wir noch eine Übernachtung im Hotel Thon-Opera, bevor wir am 28. August mit der Bergenbahn durch eine grandiose Landschaft nach Bergen fuhren. Ein Transferdienst brachte uns zum Hurtigruten-Anleger und schon waren wir auf "unserem" Schiff, der KONG HARALD.
|
| 11.05.2011 |
Und nun begann eine Reise, deren Eindrücke sich kaum beschreiben lassen. Gegen 20.15 Uhr legten wir in Bergen ab und begaben uns auf die mehr als 4.200 km lange Seestrecke. Am nächsten Morgen erreichten wir Ålesund und von dort fuhr das Schiff bis weit ins Landesinnere in den Geirangerfjord - eine Attraktion, die HURTIGRUTEN ausschließlich während der Sommersaison anbietet. In den nächsten Tagen folgten dann Trondheim, die Überquerung des Polarkreises, die Fahrt über den großen Vestfjord zu der Inselkette der Lofoten und Vesterålen, zurück zum Festland nach Tromsø, Hammerfest bis schließlich nach Kirkenes, einer kleinen Stadt kurz vor der Grenze mit Russland. Dies war der Wendepunkt der Seereise. Eine schöne Besonderheit dabei ist, dass alle während der nordgehenden Tour abends oder nachts besuchten Häfen nun tagsüber angelaufen wurden und umgekehrt. Es ist schwierig, besonders schöne Abschnitte der Strecke zu nennen. Aber die Fahrt durch den Raftsund und hinein in den Trollfjord war schon ein herausragendes Erlebnis. Und das nicht nur wegen der grandiosen Landschaft, sondern auch wegen der ganz besonderen Stimmung unter den Passagieren. Nachdem wir die Lofoten wieder hinter uns gelassen hatten, erreichten wir abermals die Küste des Festlandes mit Bodø, den hübschen Brønnøysund und schließlich Trondheim. Hier endete für uns die Fahrt mit der KONG HARALD.
|
| 09.10.2010 |
Nach der Schiffspassage war nun wieder eine Bahnfahrt dran. Von Trondheim fuhren wir mit der Dovrebahn etwa sieben Stunden durch eine wiederum beeindruckende Landschaft bis nach Oslo. Dort übernachteten wir wieder im Thon-Opera Hotel. Zuvor jedoch besuchten wir noch das Opernhaus mit seiner ganz besonderen Dachkonstruktion (Foto links). Auf den ineinander übergehenden Schrägen aus weißem Marmor kann man bis zur obersten Dachkante gelangen und von dort auf einen Teil der Stadt und den Oslofjord blicken. Am nächsten Morgen, dem 8. September, brachte uns ein Taxi zum ColorLine-Terminal und mit der COLOR FANTASY erreichten wir tags darauf Kiel. Mit dem ICE gelangten wir dann wieder über Hamburg nach Hannover. Es war eine unglaublich schöne und interessante Reise, genau das Richtige für uns als Fans der nordischen Länder. Einen ausführlichen Reisebericht gibt es hier
|
| 09.10.2010 |
|
LÜNEBURGER HEIDE: Vor einiger Zeit hatte ich in einer Zeitschrift gelesen, dass es in der Nähe von Bispingen einen rollstuhlgerechten Rundwanderweg durch einen Teil der Lüneburger Heide gibt. Das wollte ich mir unbedingt ansehen.
Da traf es sich gut, dass meine Freundin Gabi noch Urlaub hatte, so konnten wir gemeinsam diesen Ausflug machen. Wir fuhren also über Bispingen und Behringen nach Niederhaverbeck. Beim Gasthof Menke nahmen wir den 3,5 km langen Rundweg durch das Tal der Haverbeeke in Angriff und die meiste Zeit ließ er sich gut befahren. Es gab weite (leider noch nicht blühende) Heideflächen mit Wacholderbüschen ebenso zu sehen wie Hügelgräber, offene Wiesentäler, Erlen am Bach und Birken. Ein vom Verein Naturschutzpark e.V. (VNP) herausgegebenes Faltblatt gab an verschiedenen Punkten Erläuterungen und so wurden wir auf manch eine verborgene Besonderheit aufmerksam gemacht. Dieser Rundweg ist eine der vermutlich wenigen Möglichkeiten für Rollifahrer, die Heideflächen unmittelbar zu erleben. Der letzte Teil des Weges war etwas schmaler und teilweise sandig, so dass das Fahren nicht ganz so leicht wie vorher war; ein ernstes Problem stellte das jedoch nicht dar. Nach einem für die Region typischen Mittagessen machten wir uns wieder langsam auf den Heimweg. Und auch dieser für uns beide zweite Ausflug innerhalb weniger Tage war wieder ein voller Erfolg.
|
| 09.10.2010 |
|
TROMMEL-WORKSHOP: Bereits am Ende des vergangenen Jahres hatten wir uns beim Evangelischen Bildungszentrum in Bad Bederkesa für ein musikalisches Wochenende angemeldet. Das war auch gut so, denn das Seminar ab 30. Juli war mit 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebucht.
Unter dem Titel "Eintauchen in die Welt des Rhythmus" fand der Trommel-Workshop statt und es kamen ausschließlich die afrikanischen Instrumente Djembe sowie die Basstrommeln DunDun, Sangban und Kenkeni zum Einsatz. Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Anfängern und Fortgeschrittenen zusammen und die Kursleiterin Anka Hoberg verstand es, die unterschiedlichen Fähigkeiten gut miteinander zu verbinden. Während wir Anfänger am Beginn des Kurses mit den ersten Schlagtechniken und Tönen vertraut gemacht wurden, konnten wir am Ende mit den Fortgeschrittenen schon ein kleines Musikstück, bestehend aus einer Begleitung und vier Soli spielen.
|
| 04.08.2010 |
Diese Art der Musik war für uns neu und die Schlagtechnik war für unsere "gitarrenverwöhnten" Hände schon sehr ungewohnt und auch schmerzhaft. Das ist aber nachrangig, denn im Vordergrund stand der Spaß an der Sache. Zum Spaß hat ebenfalls die Harmonie innerhalb der Gruppe, deren Alter sich immerhin über einige Jahrzehnte erstreckte, beigetragen. Insgesamt haben wir ein in jeder Hinsicht schönes Wochenende mit vielen neuen Erfahrungen und interessanten Menschen verbracht. Abgerundet wurde das Ganze durch die angenehmen Räumlichkeiten des Evangelischen Bildungszentrums sowie durch die dortige ausgezeichnete Küche. Die malträtierten Hände und Finger waren dieses Erlebnis absolut wert.
|
| 01.08.2010 |
|
HARZAUSFLUG: Weil meine Freundin in ihrem Urlaub nicht verreisen wollte, hatten wir gemeinsame Unternehmungen verabredet. Nachdem wir einen Klönabend und einen Kinobesuch schon hinter uns hatten, stand nun ein Ausflug in den Harz an.
Ohne große Eile fuhren wir auf der Bundesstraße 3 in Richtung Süden und kamen dann aus Richtung Osterode in den Harz. Das Wetter war recht ordentlich und so machten wir am Sösestausee eine ausgiebige Rast mit Brot, Obst und Kaffee. Wir beide ergänzen uns einfach prima, was ja auch nach über 40 Jahren Freundschaft nicht verwundert.
|
| 01.08.2010 |
Danach fuhren wir quer durch den Harz ohne ein bestimmtes Ziel. Gabi wollte allerdings gern in die Gegend des Bodetals und diese Idee erwies sich als außerordentlich gut. Die Fahrt über Nebenstraßen führte durch eine wunderschöne und weitgehend ursprüngliche Gegend zeitweise entlang der Bode. In Treseburg, nahe dem Ort Thale, fanden wir zufällig ein hübsches und zudem rollitaugliches Lokal. Dort haben wir eine Kleinigkeit gegessen und uns richtig wohl gefühlt. Nach dieser Stärkung machten wir uns entlang der Nordseite des Harzes wieder auf den Heimweg. Fazit: Eigentlich ist der Harz nicht so mein Fall, weil es bisher bei jedem meiner Besuche dort mehr oder weniger heftig geregnet hat und die bergige Gegend für Rollifahrer ohnehin nicht so geeignet ist. Aber dieser Ausflug hat mir gut gefallen, obwohl es auch diesmal etwas feucht von oben war.
|
| 30.07.2010 |
|
KANADA GANZ NAH: Weil unsere Urlaubsreise noch ein wenig auf sich warten lässt, sind wir innerhalb Hannovers auf verschiedenen Kontinenten zu Gast. Dazu bedarf es nur eines Besuchs in unserem wunderschönen Zoo.
Der Erlebniszoo Hannover hat in den vergangenen Monaten ja häufig auf sich aufmerksam gemacht. Dies lag vor allem an der Fertigstellung der Themenwelt "Yukon Bay". Hier haben Schnee-Eulen, Eisbären, verschiedene Robben, Bisons, Präriehunde, Karibus und Timberwölfe eine neue Heimat gefunden. Ergänzt wird der tierische Bestand durch die geografisch nicht so ganz in die kanadische Landschaft passenden Pinguine. Vor deren Einzug muss jedoch das neue Heim der kleinen Frackträger noch geringfügig verändert werden.
|
| 30.07.2010 |
Damit die "Wassertiere" in einer möglichst artgerechten Umgebung leben können, steht ihnen jetzt ein Swimmingpool mit Salzwasser und Wellengang zur Verfügung. Das Publikum kann dem munteren Treiben vom Beckenrand, von der Tribüne oder aber auch unter Wasser zusehen. Die Pinguine werden in Kürze oberhalb der Eisbären im wassergefüllten Schiffsrumpf der "Yukon Queen" schwimmen. Wie schon in den anderen sechs Themenwelten des Erlebniszoos Hannover hat man auch in "Yukon Bay" viel Wert auf authentische Beigaben gelegt. So betritt man die Landschaft durch eine stillgelegte Goldmine mit allerlei typischen Utensilien und Kinder können nach Gold schürfen. Zwischen dem Gehege der Bisons und dem der Karibus befindet sich eine kleine, dem Original nachgebaute Lokomotive.
|
| 29.06.2010 |
Eine kleine Hafenstadt ist zu sehen mit einer bunten Häuserzeile, in welcher die ebenfalls themengerechte Gastronomie untergebracht ist. Der Kran im Eisbärgehege stand früher in einem der hannoverschen Häfen und fügt sich jetzt wie selbstverständlich ins Bild. Der Zoochef Klaus-Michael Machens hat sich während der Planungsphase persönlich in Kanada nach Vorbildern für die hannoversche Miniaturausgabe umgesehen und viele Ideen mitgebracht. Das Ergebnis seiner Vision und der Arbeit einer Vielzahl von Menschen ist die absolut sehenswerte Themenwelt "Yukon Bay". Mit deren Fertigstellung ist die 15 Jahre dauernde Umgestaltung zum "Zoo der Zukunft" vorerst abgeschlossen. Noch ein Hinweis für mobilitätseingeschränkte Besucher. Die Themenwelt "Yukon Bay" ist wie der gesamte Erlebniszoo Hannover mit und aus dem Rollstuhl "erfahrbar". Je nach Handicap könnte an der einen oder anderen Steigung eine Begleitperson hilfreich sein. Die Wege und Brücken sind oft uneben; dies ist jedoch beabsichtigt und passt in das jeweilige Thema. In jeder der sieben Themenwelten sowie vor dem Eingangsbereich stehen rollstuhlgerechte Toiletten zur Verfügung. Die Gastronomiebetriebe sind barrierefrei zu erreichen.
|
| 29.06.2010 |
|
|