Hannoversche Ansichten G.+L. Höbelt

Hannoversche Ansichten G.+L. Höbelt

© 2005-2012 Lothar Höbelt

Album 2011

ENDLICH WIEDER IN DÄNEMARK:
Den letzten Dänemark-Urlaub hatten wir vor 15 Jahren und deshalb war es wieder mal Zeit, unserem kleinen Nachbarland im Norden einen Besuch abzustatten. Dort hatten wir auf der Insel Falster ein rolligerechtes Ferienhaus gemietet.

Ein Foto

Morgens am 3. September fuhren wir los und pünktlich erreichten wir die Fähre in Puttgarden. Um unser Ferienhaus zu erreichen, mussten wir allerdings erstmal daran vorbei fahren, denn den Schlüssel gab es auf der etwas weiter nördlich gelegenen kleinen Insel Bogø. Aber in Dänemark ist ja ein Ort vom nächsten nicht wirklich weit entfernt und so waren wir bald darauf in unserem Domizil am Sortsø Strand.
Weil Sonntag das Wetter noch sehr sonnig war, entschlossen wir uns zu einem Ausflug nach Møns Klint, den Kreidefelsen. Dort angekommen, gönnten wir uns zunächst ein richtig gutes Softeis auf der Terrasse des Ausstellungszentrums. Zwischenzeitlich hatten wir festgestellt, dass für mich ein Besuch der Kreidefelsen nicht möglich war, denn dafür hätte ich mehrere Treppen überwinden müssen und das kann ich nicht. Also machte der Liebste sich allein an den Aufstieg, aber gesehen hat er die Kreidefelsen auch nicht. Das lag daran, dass die Wand sich zum Meer hin ausbeult. Für eine bessere Sicht auf die Kreide hätte er auf den Strand gehen müssen. Der Weg nach unten dauert etwa 15 Minuten und führt teilweise über Treppen und unwegsames Gelände. Darüber hinaus wurde vor dem Abstieg gewarnt, weil es nach mehreren Regenfällen bereits zu Abbrüchen gekommen war. Das reichte - der Liebste beschloss, dass er auch ohne den Anblick der Kreidefelsen existieren kann. Statt dessen besuchten wir die Ausstellung in dem schon erwähnten Zentrum. Das war recht interessant, obwohl für viele Themen geologisches Wissen hilfreich ist. Das hatten wir nicht, es war trotzdem schön.

07.02.2012

Ein Foto

In den nächsten Tagen sahen wir uns die Städte Stubbekøbing und Nykøbing/F. an. Besonders in Stubbekøbing ist uns aufgefallen, dass viele Ladengeschäfte leer stehen, zu vermieten oder zu verkaufen sind. In Nykøbing/F. war das ähnlich, jedoch hat man im Hafengebiet ein neues Quartier mit vielen Wohnungen und Ladenflächen geschaffen. Auch dort stehen Wohnungen leer und von den Ladenflächen sind nur die wenigsten belegt. Meistens sind die Fensterflächen verdeckt. Uns hat die Innenstadt mit teilweise sehr alten Fachwerkhäusern deutlich besser gefallen. Zudem gab es dort eine ausgesprochen leckere Lasagne.
Ein anderer Ausflug führte uns am Donnerstag an die Südspitze von Falster nach Gedser. Es war ziemlich windig und das führte zu einer - für die Ostsee - ansehnlichen Brandung (siehe Foto). Für solche Eindrücke macht man schließlich Urlaub an der See. Unserem Reiseführer entnahmen wir, dass die Stadt Stege auf der Insel Møn recht hübsch sein soll. Also machten wir uns am Freitag, dem letzten Tag vor unserer Abreise, auf den Weg. Und tatsächlich gefiel es uns dort richtig gut. Das Wetter spielte auch mit, was will man mehr!
Nachmittags beschäftigten wir uns dann mit der Endreinigung des Hauses und mit Koffer packen. Dank unseres perfekten Zeitmanagements kamen wir am Sonnabend Morgen mehr als pünktlich weg und deshalb konnten wir die Fähre um 10.45 Uhr nehmen; gegen 15.30 Uhr waren wir dann wieder zu Hause.
Fazit: Es war mal wieder schön, Urlaub in Dänemark zu machen, auch wenn dieser nur eine Woche dauerte. Die Inseln Lolland, Falster und Møn kannten wir bisher noch nicht. Uns hat die Woche sehr gut gefallen und die Lust auf Urlaub in Dänemark ist neu erwacht. In diesem Jahr wird das nichts mehr, aber vielleicht ist im nächsten Jahr neben einem Schottland-Aufenthalt noch ein klitzekleiner Abstecher zum nördlichen Nachbarn drin.
Mehr Bilder gibt's im Fotoalbum.

04.10.2011

DIE ZEITEN SIND LILA:
Als meine Freundin und ich im letzten Jahr einen rollstuhlgerechten Rundweg in der Lüneburger Heide getestet haben war schon klar, dass wir das zur Zeit der Heideblüte unbedingt wiederholen müssen.

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Nach dem Ende ihrer Rehamaßnahme hatte meine Freundin noch Urlaub. Da traf es sich gut, dass Lothar seinen ersten Urlaubstag hatte und so machten wir uns zu dritt auf den Weg in Richtung Niederhaverbeck bei Bispingen. Die Sorge um das Wetter war unbegründet, es war perfekt.
Die Sonne begleitete uns die meiste Zeit auf dem 3,5 km langen Rundweg. Die Heide stand in voller Blüte und überall brummten die Bienen vor sich hin. Der Verein Naturschutzpark e.V. hat auf einem Faltblatt Informationen zu Hügelgräbern, den verschiedenen Bäumen, der sonstigen Vegetation und nicht zuletzt zu den Auswirkungen des letzten großen Heidebrands zusammengestellt. Zwischen den einzelnen Stationen zogen aber auch Pilze, Blumen, Käfer, Grashüpfer und eine Libelle unsere Blicke auf sich.

30.09.2011

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Die Heideblüte färbt die Landschaft großflächig in ein kräftiges Lila und es ist ein tolles Erlebnis, sich dieses Schauspiel vor Ort anzusehen. Es gibt sicher prominentere Orte, die mit der Heideblüte werben, aber die sind meistens ziemlich überlaufen. Da hatten wir es deutlich ruhiger.

27.08.2011

"WIR MÜSSEN REDEN":
Unter diesem Motto haben meine Freundin Gabi und ich wieder einmal eine schöne Woche im brandenburgischen Städtchen Rheinsberg verbracht.

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In den letzten Monaten hatten wir beide nicht viele Gelegenheiten, mal ausgiebig miteinander zu klönen. Meist waren wir auf Telefongespräche angewiesen. Das musste sich ändern. An Themen hat es uns während unserer nun schon mehr als 40-jährigen Freundschaft noch nie gemangelt und eine Woche können wir mühelos gemeinsam gestalten.
Unser Reiseziel war wieder das barrierefreie Hotel "HausRheinsberg - Hotel am See", das wir schon von früheren Aufenthalten her kannten. Natürlich können selbst wir nicht die ganze Zeit nur reden. Abwechslung brachten eine Seenrundfahrt, das hauseigene Schwimmbad und die Sauna, "sportliche" Betätigungen an der Tischtennisplatte und am Krökeltisch, kurze Abstecher in die Stadt und in die Keramikmanufaktur sowie lesen und ruhen.
Insgesamt haben wir wieder eine schöne und erholsame Woche in Rheinsberg verbracht, wenngleich das Wetter etwas besser hätte sein dürfen. Aber von solchen Kleinigkeiten lassen wir uns ja nicht beeindrucken.

27.08.2011

KURZURLAUB AN NIEDERSACHSENS KÜSTE:
Nach einer ziemlich stressigen Zeit über mehrere Monate hinweg hatten wir uns eine kleine Auszeit durchaus verdient. An Niedersachsens Küste wollten wir uns den Kopf freipusten lassen.

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Am 12. Mai fuhren wir also nach Bensersiel, einem kleinen Ort nördlich von Esens in Ostfriesland. In einem Hotel fast direkt am Hafen hatten wir uns für fünf Tage einquartiert. Nach wenigen Metern waren wir auf dem Deich und konnten uns dem Wind in den Weg stellen. Von dort, aber auch vom Strand aus ist die vor Bensersiel liegende Insel Langeoog deutlich zu sehen. Aber auch mit dem Rücken zum Meer kann man kilometerweit ins Landesinnere schauen. So ist vom "Benser Tief" aus deutlich der Kirchturm von Esens zu sehen.

24.07.2011

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Manchmal reicht ein Blick aus der oder in die Ferne aber nicht - man muss einfach hin. So ging es uns mit Langeoog. Bei strahlendem Sonnenschein brachte uns die Fähre auf die Insel und mit der Inselbahn waren wir wenig später in dem kleinen Ort. Langeoog ist ebenso wie die meisten ostfriesischen Inseln autofrei. Durch die Dünen führen lange Bohlenwege bis zum Strand. Dort angekommen präsentieren sich viele bunte Strandkörbe auf einem breiten Sandstrand.

17.05.2011

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Ein weiterer Ausflug führte uns auf der Küstenstraße in östlicher Richtung über Neuharlingersiel und Harlesiel bis nach Schillig an die Jademündung. Natürlich mussten wir auch dort auf den Deich, um den Blick weit schweifen zu lassen. Dabei konnten wir wenige Kilometer entfernt die Insel Mellum erkennen. Sehr viel näher lagen aber das Deichvorland und der Strand. Auf dem Deich ging eine ziemlich große Schafherde seiner Aufgabe in Sachen Deichpflege nach.
Insgesamt hat uns der Aufenthalt an Ostfrieslands Küste ausgesprochen gut gefallen und es wird sicher nicht der letzte gewesen sein.

20.05.2011

SCHRITT FÜR SCHRITT ZURÜCK IN DEN ALLTAG:
Das letzte Jahr hatte aus gesundheitlicher Sicht eher unschön geendet und so musste ich mich in diesem Frühjahr einer Rehamaßnahme unterziehen. Als geeigneten Ort dafür hatte ich Bad Nenndorf ausgewählt und nach einigem Hin und Her auch meinen Kostenträger davon überzeugt.

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Nach einem im November erlittenen Beinbruch wollte ich nun in der Klinik Niedersachsen das Gehen wieder lernen. Bis zu meiner dortigen Aufnahme am 30. März habe ich fast fünf Monate nur sitzen und liegen können und so steckte ich voller Tatendrang. In den nächsten vier Wochen sollte ich meine Energie hauptsächlich während der täglichen Krankengymnastik, mehrmals wöchentlich im Bewegungsbad und bei der Sporttherapie ausleben können. Nebenher gab es noch ein paar andere Anwendungen. Die tägliche Krankengymnastik beschränkte sich ausschließlich auf Gehübungen - zunächst in einem Gehwagen, danach in einem Barren und schließlich mit meinen Unterarmgehstützen. Die Mühe hat sich gelohnt: entgegen der Erwartungen des Arztes und meiner Therapeutin habe ich tatsächlich wieder gehen können und auch zwei Treppen mit jeweils zehn Stufen konnte ich am Schluss der Reha bewältigen. Letzteres war allerdings sehr anstrengend.
Die Therapien in der Klinik habe ich als sehr gut empfunden, ebenso das Essen. Mein Zimmer in Richtung des hauseigenen Parks verfügte über einen Balkon. So konnte ich in der therapiefreien Zeit die teilweise schon recht warme Frühjahrssonne genießen und dabei ganz entspannt lesen. Die Nähe zu Hannover machte es möglich, dass ich auch außerhalb der Wochenenden Besuch bekam, was immer eine willkommene Ablenkung war.
Insgesamt hat mir der Aufenthalt in der Klinik Niedersachsen sehr gut gefallen und erfolgreich war er auch noch!

17.05.2011
Wohin im Jahr 2012?
Oslo-Reise
Mit Freunden steht ein Kurztrip in die norwegische Hauptstadt an.
Freundschaftsurlaub ...
... ist kein Urlaub von, sondern wegen der Freundschaft!!
Auch in diesem Jahr verbringen meine Freundin und ich eine gemeinsame Woche, diesmal in Bensersiel.
RUNRIG-Konzert
Wenn schon kein Schottland-Urlaub, dann wenigstens einen ordentlichen Schotten-Rock :-)


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